Warum wir machen was wir machen

Die Stiftung für Kinder in der Schweiz unterstützt und fördert benachteiligte Kinder und Jugendliche in individuellen Notsituationen und Problemlagen. Sie leistet ideelle und materielle Unterstützung, damit gemeinsam ein Ausweg aus schwierigen Situationen gefunden werden kann. Dies unabhängig von Kultur, religiösem oder sozialem Hintergrund – denn alle Kinder und Jugendliche sind gleichwertig und haben das Recht auf Chancengerechtigkeit.

Unsere Geschichte

Im Jahr 2002 haben Romeo und Cornelia Maggi die Stiftung für Kinder in der Schweiz ins Leben gerufen. Sie haben damals schon unzählige Kinder und Jugendliche unterstützt, und wollten aufgrund der zunehmenden Notlage in der Schweiz eine transparente und zielführende Stiftung gründen. Die wichtigsten Grundpfeiler waren dabei Dankbarkeit und die Überzeugung, dass sich jede Person, welche die Möglichkeit dazu hat, sich einsetzen soll. Zum Beispiel dafür, dass auch Kinder und Jugendliche, die mit Notlagen unterschiedlicher Natur «im Schatten stehen» – unter Berücksichtigung der Chancengerechtigkeit – eine möglichst gute Zukunft haben.

In den letzten knapp 20 Jahren hat die Stiftung enorm viel bewegt. Dies war auch dank der unzähligen Helferinnen und Helfer möglich.

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Wie und wo wir unsere Mittel einsetzen

Indem wir Verantwortung übernehmen und uns nachhaltig, gemäss Stiftungszweck, in den folgenden Bereichen einsetzen:

Monetäre Zuwendung

Übernahme von Kosten (z. B. für verschiedene Therapien, für Betreuung, medizinische Versorgung, Transport, Förderunterricht etc.).

Zuwendung in Form von Sachspenden

Hierfür hat die Stiftung die Gratis-Tauschbörse yippie.ch ins Leben gerufen, auf welcher diverse Kinder- und Familienartikel (Kleider, Fahrräder, Sportartikel etc.) angeboten werden. Dies hilft nicht nur den bedürftigen Kindern und Jugendlichen, sondern auch der Umwelt, da der Kauf von ständig neuen Produkten zum Teil «einen enormen ökologischen Rucksack» mit sich schleppt.

Ideelle Unterstützung durch Coaching und Begleitung

In Form von Lehrstellenvermittlungen, Hilfestellungen bei sozialen Problemen innerhalb des Familien- oder des Schulgefüges oder Vermittlung von Rechtsbeiständen (pro bono) bei der Durchsetzung von Rechten. Um dabei eine möglichst breit abgesicherte Unterstützung zu bieten und individuelle Lösungen zu finden, geht die Stiftung u. a. langfristige Partnerschaften mit anderen Stiftungen, Sozialämtern etc. ein.

Prävention durch aktive Kommunikation

Zum Beispiel zum Thema Mobbing oder Drogenkonsum.

Nebst Verantwortung und Nachhaltigkeit ist Transparenz sehr wichtig. So arbeitet die Stiftung für Aussenstehende nachvollziehbar unter der Aufsicht des Eidgenössisches Departement des Innern (EDI), des Kantons Nidwalden und einer unabhängigen Revisionsstelle. Zudem wird der Jahresbericht der Stiftung jeweils auf der Webseite publiziert.

Weshalb Kinder und Jugendliche in der Schweiz und nicht anderswo unterstützen? Schon bei der Stiftungsgründung war klar, dass die Stiftung für eine klare Ausrichtung und Nachvollziehbarkeit in der Schweiz tätig sein soll. Denn allein in der Schweiz leben über 300000 Kinder in sozialer Not – das ist eine wahnsinnige Zahl, die enorm betroffen macht – gerade in einem gemeinhin als reich geltenden Land mit einem vermeintlich funktionierenden Sozialsystem.

Was wir mit unserem Engagement bewirken

Von den von sozialer Not Betroffenen, aber auch von der Bevölkerung wird das Wirken der Stiftung für Kinder in der Schweiz als sehr positiv und inspirierend wahrgenommen. Wir sind mit unserer jahrlangen Erfahrung, und eben auch mit den bereits erwähnten Partnerschaften, in der Lage, Impulse zu geben, damit sich die Abwärtsspirale der Betroffenen wieder in eine Aufwärtsbewegung verwandeln kann. Zudem erleben die Betroffenen so eine gelebte Solidarität und können so wieder an eine attraktivere Zukunft glauben.

Unsere Vision für die Zukunft

Der Grundsatz, dass alle Kinder und Jugendliche gleichwertig sind und das Recht auf Chancengerechtigkeit haben, stellt hohe Ansprüche an uns und unser Wirken. Zudem ist die Art, wie wir die notleidenden Kinder und Jugendlichen unterstützen, sehr ressourcenintensiv – sowohl was die monetäre als auch die ideelle Zuwendung betrifft. Unser Wunsch für die Zukunft ist daher, unsere Arbeit noch besser abstützen und noch mehr Personen erreichen zu können – sowohl Spender*innen als auch Direktbetroffene. Um so noch gezielter dazu beizutragen, dass die Anzahl der bedürftigen Kinder und Jugendlichen in der Schweiz abnimmt.